Rund um den Großen Arber | Großer Arbersee und Seewand | Riesloch

Die größten Wasserfälle des Bayerischen Waldes...

Im Riesloch...sind im Riesloch ("NSG Riesloch") bei Bodenmais zu sehen. Die vereinigte Wasserfracht mehrerer Bäche schuf hier die tiefste und steilste Schlucht im Arbergebiet. Im oberen Abschnitt der Schlucht hat sich der Wildbach auf einer Strecke von nur 1600 m rund 200 m tief in den harten Gneisuntergrund eingegraben.

im Jahr 1939 wurde das 32,9 ha große Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Im Jahr 1978 wurde auch der angrenzende Wald zum Naturwaldreservat erklärt. In einem insgesamt nun 47,7 ha großen Gebiet wird seitdem die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Darüber hinaus ist diese ökologisch sehr wertvolle Schlucht FFH—Gebiet und somit Teil des Ländergrenzen übergreifenden Das Riesloch im FrühlingSchutzgebietsnetzes „Natura2000“.

Dort, wo der Wildbach die Steilstufe am östlichen Schluchteingang überwindet, entstanden im Bereich des größten Gefälles die Wasserfälle. Besonders nach der Schneeschmelze und nach starken Regenfällen bieten sie dem Besucher ein imposantes Naturschauspiel. Mächtige Gneisblöcke liegen im Bachbett, stellenweise mit Strudellöchern, die das reißende Wasser in den Stein modelliert hat.

Im Riesloch gibt's viel zum Entdecken: Ein Zunderschwamm aus der NäheAn den steilen, 150 bis 200 m hohen Hängen haben sich urwüchsige Mischwälder aus Rotbuche, Bergahorn, Weißtanne und Fichte erhalten. Diese totholzreichen Bestände sind seit ca. 400 Jahren weitgehend ungenutzt geblieben. Dementsprechend hoch ist Strukturreichtum und Artenvielfalt.

Eine der vielen naturkundlichen Besonderheiten des Rieslochs ist der Wanderfalke, der hier zum ersten Mal im  Jahr 2003 nachgewiesen wurde.

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