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Der Arbersee in Stichpunkten:

Alter: ca. 10 000 Jahre
Höhenlage: 935 m ü. NN
Größte Tiefe: 16 m
Wasserfläche: 7,72 ha
Einzugsgebiet: 2,58 km²
Rundweg Großer Arbersee: 1/2 Std.

Warum der Arbersee so kristallklar wurde:

Die Gelbe Teichrose ist eine von wenigen Pflanzen, die  trotz der starken Versauerung auch heute noch auf dem See zu finden sind. Foto: SvobodaIn älterer Literatur wird der Arbersee stets als dunkler, trüber Moorsee geschildert. Die Aufklarung des Wassers erfolgte erst in den letzten Jahrzehnten und ist eine Folge der Luftverschmutzung: Die saueren Niederschläge lösten Aluminium aus dem Waldboden, das durch die Zuflüsse in den See geschwemmt wurde. Dort flockt dieses Metall aus und reißt die trüben Huminstoffe zu Boden. Somit wird der See klar.

Die starke Versauerung des Seewassers hatte eine Verarmung der Pflanzen- und Tierwelt zur Folge. So waren beispielsweise die Fische bis vor wenigen Jahren in diesem Gewässer einige Jahrzehnte lang ausgestorben und durch die Versauerung des Sees hat sich die Zwiebelbinse eingestellt. Sie bildet oft dichte Teppiche bis in zwei Meter Tiefe.

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