Wegegebot im Gipfelbereich des Großen Arbers

In unmittelbarer Gipfelnähe des Großen Arbers finden sich Pflanzenarten und Vegetationsformen, die eher für die Alpen typisch sind. Durch das raue Klima steht der Arbergipfel als subalpine Insel einszeitlichen Reliktpflanzen als Rückzugsraum zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Arnika (Arnica montana), Felsstraußgras (Agrostis rupestris), Krause Rollfarn (Cryptogramma crispa) oder Alpenflachbärlapp (Diphasium alpinum). 18 der am Arber gefundenen Pflanzenarten sind bayernweit gefährdet. Ein Anteil der weit über dem Durchschnitt schutzwürdiger Gebiete liegt.

Der Gipfelbereich des Großen Arbers selbst liegt nicht in einem der drei Naturschutzgebiete der Arberregion. Jedoch gilt seit dem Jahr 2000 für den Gipfelbereich ein Wegegebot. Ziel dieser Verordnung ist es die reichhaltige Pflanzenwelt des Großen Arbers zu erhalten, Beeinträchtigungen störanfälliger Tierarten, wie Bergpieper, auszuschließen und das Biotopmosaik vor Tritt- und Lagerschäden zu schützen.


Bitte bleiben Sie auf den Wegen und gehen Sie nicht in die "Binsen"!